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Setzlig 2005

 

Anzahl Mitwirkende: 4
Comité-Bank seit 1968
setzlig@bluemail.ch


Der Bischof vo Sanggt Pölten mäldet an ere Sitzig z’ Rom
D’Traktandelischte isch so heiss, es raucht im Petersdom
Er miess bezytte haimegoh, sy haige doch hitt zobe
Im Priester-Seminar Sanggt Pölte wieder Polteroobe

D’ Entwigglig vo de neye Händy grotet uus de Fuege,
Kasch fottele und tschätte, kasch dermit au Färnseh luege,
wenn’s in däm Tämpo wyter goht, denn ka me das Johr no
uff’s Gnepfli drugge und am Händy Kaffi uuselo.

S’Drei Keenig macht en Uusverkauf, der Charles fliegt haimlig y
Wenn’s los goht mecht är unbedingt der erscht am Wiehltisch sy
Das isch vellicht die letschti Chance fir dä armi Tropf
Suscht griegt dä ewig Prinz jo nie e Krone uff e Kopf

An der Herbstmäss in der Muba herrscht ai Durenand
Suech emol der Moggedaig, am rosarote Stand
findsch nyt me dert wo’s gsi isch, nyt isch me am alte Platz
No schlimmer isch das Chaos nur no in der neje BaZ.

Rot/Grien regiert in Basel, auuu! das ka no ebbis gä,
sy wärden ys die letschte Parkplätz in der Stadt no näh
und im Kindergarte lehre unseri Goofe gly,
die Internationali anstatt z’Basel an mym Rhy

d’Frau Herzog ibernimmt vom Ueli Vischer d’ Staatsfinanze
do frogen mir ys ärnschthaft, was verstoht die Frau vom Ganze
sy haig e Schnällkurs gnoh im KV - und derte haig sy glehrt
„SOLL“ syg Richtig Fänschter - fall’s der Abwart s’Pult nid kehrt

s’WSD und s’BauDep lyde an Verfolgigswahn
sy mechte underem Märtplatz dure mit der Regiobahn
dr Grund syg dä, so hänn mir kirzlig im Vertraue gheert
e Drämmli haig e Velofahrer bim parkiere gsteert

z’Fuess dur d’Stadt isch glatt, so hett me friener z’Basel gworbe
jetzt hänn sy’s bim drei Keenig s’ganzi Uferbild verdorbe
die himmeltrurig Wand hätt nur no schlimmer kenne ko
hätt me statt keenigsblau die neije Drämmlerfarbe gno

Die neui Yyszyt schlycht nit numme iber d’USA
Dä Klimawäggsel kündigt sich au in dr Schwyz scho aa
Sogar im diggschte Summer mien mir Schwyzer nimme schwitze
Syt z’Bärn im Bundesiglu siebe Yysheiligi sitze

Wenn unsri letschti Stund duet schloo uf däre scheene Ärde
mien mir nit in Marmor, nit uff Rose bettet wärde
doch wurdi’s s’Basler Portemonnaie nid zue sehr strapaziere
wenn d’Stadt an Stell vo Sägmähl e paar Räppli wurd spendiere

D’Frau Condoleza Rice, dä satti Spatz vom Wysse Huus
Reist in der Wältgschicht ummenand, tribt alles Bösen us
Der Joschka Fischer het ys gseit er miech sich keini Sorge
Wenn si ihn bsuecht, so rice kracker äss är scho zem Zmorge

 

 

 

34 Joor