zurück

Banggomat 2005

 

Anzahl Mitwirkende: 4
Comité-Bank seit 1989
banggomat@bluemail.ch
www.banggomat.ch

 

S’isch digg, wie sich dr Bahnhof macht,
komissieenle ka me Daag und Nacht,
gmietlig läädelen und flaniere,
ebbis dringge – schygg dyniere!
Und wenn’s schifft – das sell’s jo gäh
kasch au no grad e Duschi näh!

Z’St. Pölten isch’s mit Weihrauch verbyy,
kai Pfäffli rybbt meh s’Anderen yy!
Dr Bischof Krenn haig lang nyt gmerggt
und sich mit Frässen und Suffe gsterggt!
Mit sym Ranze hätt dä Maa
au als Miss Schwanger Chance ghaa!

Mir hänn bim Blome au persee
dä Tutanchamun welle gseeh!
Mit Tut-anch-Ueli-Bier und Bange
stehnmer säggs Stund in dr Schlange!
Druff aabe hämmer ganz fruschtriert
d’Standschääden an dr Hüfte kuriert!

Es fählt em Buur vo Feutersoey
e Balle Strau – e Fueder Heu.
D’Kueh schielt in die leeri Krippe,
dr Muni lauft uff blangge Rippe.
Do frisst halt wiene schlyymige Schnägg
dr Ueli Murer s’Graas ewägg!

Vo allne Sytte drugge d’Lecher
Schuldebärge noch und necher!
Dr Pfaarer Sieber – total uffem Hund,
bättlet sich no d’Schnuure wund.
Do froggsch dy – wenn’s em zämmegracht,
wie dä no Sex im Alter macht!

Hesch in dr Biiren e Schruube lugg?
Hett d’Intelligänz e greessere Bugg?
Bisch psychisch grangg, total uffem Rumpf,
nit im Strumpf und gaischtig stumpf?
Nimmsch dy denn no schampaar wichtig,
denn bisch als Zircher Schugger richtig!

Luege sie ebbe d’Wätterprognoose?
Dert gehn so Prognoosen als in d’Hoose.
Vo Weschte käm Wind – e Dief Namens Peter,
und schneie wurd’s bis uff 500 Meter!
Bis jetzt hämmer gmaint, es syg so Moode,
wenn’s schneit, so schneyis bis an Boode!

Katholisch simmer, und mien Eych verzelle,
mir hänn mitem Dieter Behring welle
in London gmietlig z’Nacht go ässe,
unseri Gwinn und Zinse verfrässe!
Do stoppt uns dr Bischof Koch prägnant:
Kai Oobemohl miteme Proteschtant!

„Ych bi dr Greescht, dr Allerbescht,
ych, dr Blocher – bi sattelfescht!
Ych loss my in kai Schema zwänge,
mir ka kaine s’Wasser länge!“
Bi dr Saleweidli-Gotthälf-Horde
wär sone Wullsau gmetzget worde!

E Bueb froggt, Babbi, wär lauft so gschwind
dur dr nassi Wald mit hängendem Grind?
Isch’s dr Eerlekeenig mit sym Kind,
wo ummenirrt bi Räägen und Wind?
Nai Bueb, dert gseehsch, wie vellig gsteert
dr Hakan Yakin seggle leehrt!
In Gaga Galatasaray isch's nit so kalt
vor allem hett's wytt und breit kai Wald!

Me doppt z’Athen und im Friaul
me schluggt und spritzt, salbt no dr Gaul!
Men eelt und sprayt, bis s’Hirni rääst,
und’s dr Camenzind vom Velo bääst!
Kumm ych im Schreeggang – froggt my Frau:
Doppt me jetzt im Oggsen au?

„Mir säge’s FREI use – mir blybe hie stiull,
mir hei o nüt ghört – u säge nit viull!
Gäb dr FREI heigi gspeuzet, duet üs nit weh!“
Esoo hett’s dr Zloczower welle gseh!
Wurd dä sälber spugge – är kennt’s nit liege,
do kämten au no d’Zehn ko z’fliege!

D’Schugger sotte noo dis noo
die neye Gwändli iberkoo.
Schygg im Schnitt und d’Bändel grau,
vor allem aber – knallig blau!
Jetzt frooge mir, wiene Mischtkiibel-Maa
dä vom Bebbi-Sagg unterscheide kaa.